Jonadab

Von Peter Shaffer
Neue Bühne Darmstadt: Plakat 'Jonadab' Regie:
Renate Renken

Es spielen:
Rainer Poser
Ulrich Sommer
Karin Deis
Heike Berg


Musik:
Marion Olsowski

Technik / Assistenz:
Bianca Weidenbusch
Man schreibt das Jahr 1000 v. Chr.
Uralte Mauern aus Stein, Sand, Felsen ... Jerusalem.
Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Jonadab.
Ich bin, oder ich war der Neffe eines sehr berühmten Königs,
der Vetter eines anderen und der Onkel eines dritten.
Sie waren alle ehrgeizige Männer, machthungrig, geil, beifallsüchtig und entschlossen
sich den späteren Generationen einzuprägen.
Wir waren Schlägertypen, keine Duckmäuser.
Wir schlugen die ganze Welt im Namen Gottes und der Zehn Gebote.
Sie kennen doch sicher König David, meinen Onkel - den mit der Schleuder -
oder vielleicht sein schöne Tochter Thamar?
Die reizende Thamar, die jungfräuliche Königstochter!
Aber das gehört zum erotischen Teil meiner Geschichte ...
Tja, die Lust kann uns bisweilen den Verstand rauben.

Dies ist die Geschichte eines gewaltigen Betruges,
und jede Person darin ist sowohl Betrüger als auch Betrogener.
Es ist die geheimnisvolle Geschichte vom Untergang des Hauses David und seiner Brut,
vielleicht durch mich, Jonadab, den Unbeachteten ...

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